Geht es dem Werbemarkt so schlecht?

Dienstag, 27. Januar 2009

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In der New York Times bin ich gerade über einen interessanten Artikel gestolpert (der Artikel ist unter „New York Times“ verlinkt).

Laut dem Artikel haben es im englischsprachigen Raum sogenannte „Infomercials“ auf die TV-Werbeplätze in der Prime Time geschafft. Der Grund dafür seien fehlende „general Advertiser“, das heißt Advertiser wie beispielsweise Banken oder Fahrzeughersteller. Durch das fehlen der general Advertiser rutschen die Infomercials auf die Slots in der Prime Time, die ursprünglich für general Advertiser vorgesehen waren. Soweit klingt das ja alles noch nicht wirklich tragisch. Immerhin haben die TV Sender ja noch Advertiser. Der Haken an der Sache ist allerdings, das die Infomercials im Vergleich zu den general Advertisern nur einen Bruchteil der Werbegebühren zahlen (müssen). Darüberhinaus empfinden es die general Advertiser wohl als unangenehm ihre Werbespots neben Infomercials zu sehen.

Die Zahl der Advertiser nimmt im englischsprachigen Raum ab, daher fallen auch die Preise.  Und zwar deutlich. Ob dies wohl nur der Finanzkrise zuzuschreiben ist oder ob es vielleicht eine generelle Neuorientierung gibt?.

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