Bildschirm statt Papier

Mittwoch, 28. Januar 2009

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Die Onlineausgaben der US-Zeitungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Besucherzahlen sind deutlich gestiegen, trotzdem kämpfen die US-Verlage mit finanziellen Problemen. Als Grund werden dafür die Auflagenrückgänge angeführt, mit denen die Zeitungen weltweit zu kämpfen haben.

Ich selbst kann diese Entwicklung nur zu gut nachvollziehen. Weshalb soll ich den Weg zum nächsten Kiosk oder Zeitschriftenladen gehen und für etwas bedrucktes Papier, welches ich nach dem Lesen dann wieder entsorgen muss, noch Geld bezahlen wenn ich die gleichen Inhalte kostenlos und immer aktuell online finden kann? Gerade mit Tageszeitungen konnte ich bisher noch nicht wirklich viel anfangen. Gekauft habe ich mir nur sehr selten mal eine, News und Informationen habe ich entweder übers Internet oder per TV bezogen. Doch mittlerweile, seit das Onlineangebot der Tageszeitungen ausgebaut wurde, habe ich einige Feeds von Tageszeitungen abonniert. Die Artikel sind dort stets aktuell und man kommt leicht an interessante News. Daher kann ich den Anstieg der Besucherzahlen auf den Internetseiten der Zeitungen und den Rückgang der Auflagen nachvollziehen.

Was mich aber wundert: Bei der Menge an Besuchern die nun auf die jeweiligen Internetauftritte stürmen muss es doch möglich sein eine profitable Vermarktung hinzubekommen. Au mehreren Millionen von uniquen Besuchern muss doch etwas rauszuholen sein?

Zahlen und Fakten gibt es bei Golem.de..

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